Papageienwelt

Kappapagei

Der Kap - Graukopfpapagei

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Kuhls Graukopfpapagei (P. f. fuscicollis

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Kap-Papageien sind auf Grund, genetischer Untersuchungen von der Art Graukopfpapagei vor einiger Zeit getrennt worden. Untersuchungen haben ergeben, dass der Graukopfpapagei zwar mit dem Kappapagei eng verwandt ist, dass es sich hier jedoch um eine eigenständige Art handelt. Dieser Art werden zwei Unterarten zugeordnet:
Kuhls Graukopfpapagei (P. f. fuscicollis) und die zweite Unterart ist der Reichenows Graukopfpapagei (P. f. suahelicus)

Beschreibung:
Größe: 33 - 35 cm; Grundfärbung grün; Kopf und Nacken beim P. f. suahelicus silbergrau bis braun leicht grünlich und beim P. f. fuscicollis, rötlichbraun, Kehle dunkelbraun, Die Jungtiere und die Weibchen haben ein rotes Stirnband.
Erwachsene Männchen haben keine roten Stirnfedern. Rücken und Flügeldecken braun bis schwarz, Bauch und Brust sind hellgrün in grau übergehend. Flügelsaum und Schenkel orangerot. Schnabel Hornfarben, im Verhältnis zum Kopf sehr wuchtig.
Verbreitung:
Reichenows Graukopfpapageien leben im östlichen Süd Afrika bis zum östlichen Hochland von Transvaal. Kuhls Graukopfpapageien leben im äußersten Westen Afrikas. Sie sind extrem gefährdet. ,
Zucht:
Es bedarf sehr viel Geduld
, ein harmonierendes Paar zusammenzustellen
Obwohl diese Papageien mit 4 Jahren geschlechtsreif sind, brüten sie meist erst im Alter von 6 – 8 Jahren oder später.
Zur Vorbereitung der Zucht
verabreichen wir zusätzlich ein Futtergemisch von Hanf und Kardisaat. Ein milder Hartkäse oder Hüttenkäse wird auch vor der Zucht sehr gerne genommen.
Zucht:
Wir haben in den letzten Jahren unsere 3 Paare einige Male um gepaart, bis ein Paar mal richtig harmonierte und wir am 2. April 2012 ein 4er Gelege befruchtete Eier vorfanden. Das Weibchen hat in einem " Meier-Hans-Kasten" 28 Tage gebrütet und das Nest kaum verlassen. Das Männchen versorgte sie mit dem vom im vorgekautem Brei, der aus Äpfel, Fenchel, Bananen, Zwieback und Eifutter bestand. Es wurde auch reichlich Kardisaat genommen.
Es schlüpften alle 4 Jungen, wobei eines den nächsten Tag nicht überlebte. Beringen konnte ich sie mit 9,5 mm Ringe nach 21 Tage
Nach 12 Wochen verlies das größte den Nistkasten und die restlichen folgten eine Woche danach. Mit 14 Wochen sitzen nun alle Jungtiere Tagsüber in der Freivoliere und nachts gehen sie zurück in den Nistkasten.
Bei der Fütterung von Graukopfpapageien
in Volierenhaltung ist zu berücksichtigen, dass sie einen höheren
Energiebedarf haben, als viele andere Papageien.
Ein gutes handelsübliches Papageienmischfutter, das durchaus 20 % Sonnenblumenkerne enthalten darf.
Viel frisches Obst und Gemüse, Erdnüsse und halbierte Baumnüsse.